Das Gesicht des anderen kennen           Philippsfest 2009 im Aachener Oratorium

Gottesdienst zum Philippsfest 2009 Messgewand zum Philippsfest Präpositus Bernd Schmitz

„Wir sollen das Gesicht des anderen kennen. Deswegen ist ein Oratorium ganz bewusst eine kleine Gemeinschaft“, erklärte Pfr. Bernd Schmitz, Praepositus des Aachener Oratoriums, in seiner Predigt zum Philippsfest. Diese Weisung des hl. Philipp Neri wollen die Mitbrüder des westlichsten Oratoriums im deutschsprachigen Raum umsetzen. Zu seinem Festtag luden sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein.

Viele, die im Oratorium, den „Oratoriumspfarreien“ in Aachen und im Hospiz der Oratorianer tätig sind, nahmen die Gelegenheit gerne wahr, zum festlichen Gottesdienst in die Kirche St. Sebastian zu kommen. Pünktlich zum Philippsfest hatte die Kongregation ein neues Messgewand erworben. Pfingstliche Symbole verbinden sich darauf mit dem flammenden Herzen des hl. Philipp.

Durch den Gottesdienst und durch das gemeinsame Frühstück, zu dem die Oratorianer eingeladen hatten, zog sich eine frohe Stimmung als roter Faden. „Gib uns, Filippo, von deiner Fröhlichkeit, / dass wir sie teilen mit vielen“, wurde nicht nur in der Kirche gesungen, sondern mit Leben erfüllt. „Dass die Menschen, die mit und für uns Oratorianer in Aachen tätig sind, einmal Gelegenheit haben, einander kennen zu lernen, jetzt, wo die Gemeinschaft von Gemeinden unter dem Patronat des hl. Philipp zusammenwächst, das war allen im Haus sehr wichtig“, sagte Pfr. Schmitz. Gut dreißig frohe Mitfeiernde gaben ihm Recht.